Sie liebt mich - sie liebt mich nicht ...

Rezension in der Efi - Heft 4/2016)

Eine Liebesgeschichte, aber keine alltägliche. Für mich eine interessante, über weite Teile auch spannende und schöne Urlaubslektüre."

 

"Indianer im Kopf" hat die Ehre, in der letzten Efi - die evangelische Frauenzeitschrift für Bayern - zu stehen. Dieser lesbische, spirituell-humorvolle, kriminalistische Liebesroman wird von der Herausgeberin Dr. Johannes Beyer rezensiert. Das Efi eingestellt wird, steht auch im Zusammenhang mit dem Ruhestand der Herausgeberin. 

Kritisch äußerste sich Juliane Brumberg, freiberufliche Journalistin und Historikerin,  zum Ende der Efi:

"...In diesem Sinne war die efi-Arbeit der letzten 15 Jahre getragen von viel Engagement zu quasi ehrenamtlichen Bedingungen mit sehr geringen Anerkennungshonoraren. Dem gegenüber standen zunehmend weniger Aufmerksamkeit und Interesse der kirchenleitenden Gremien und Personen. Viele Pfarrer in Bayern wissen nicht einmal, dass die Bayerische Landeskirche eine eigene Frauenzeitschrift hat..."

Den kompletten Artikel von Frau Brumberg finden Sie hier:

 

Das Ende von Efi ist mehr als bedauerlich und auch wir Frauen müssen uns hinterfragen, wie wichtig uns solche Magazine sind und welche Solidarität wir untereinander pflegen.

 

Diese letzte Efi hat es auf jeden Fall in sich! Ein Heft mit fantastischen Artikeln über fantastische Frauen - und umso größer ist die Ehre, dass dort auch "Indianer im Kopf" einen Platz gefunden hat.

 

Hier die ganze Rezension auf Efi: 

 

Corinna Behrens, die schon mehrere Jugendbücher geschrieben hat, bei denen Frauenfußball eine zentrale Rolle spielt, hat nun einen Roman vorgelegt. Auch hier bleibt sie sich treu, denn die Protagonistin Jacqueline Achenbacher, genannt Jacki, spielt in der Fußballmannschaft von Lütjenstede. Ein wichtiges Spiel ist auch der Grund dafür, dass sie den Einführungsgottesdienst für Pastor Huber und seine Frau Mirjam nicht besucht. Das bringt für jacki, die im Personalbüro der kirchlichen Verwaltung arbeitet, Stress mit dem Pfarrer. Auf den weiteren gut 300 Seiten wird deutlich, dass dies nicht die einzige Quelle für die konfliktgeladene Atmosphäre zwischen ihnen ist: Alte Rechnung sollen beglichen werden und neue kommen hinzu. Denn Jacki trifft die Liebe – die Frau des Pfarrers nimmt sie auf den ersten Blick gefangen. Aber als „Schwester Hasenfuß“, wie sie von ihrer den Indianern verbundenen Freundin genannt wird, stehen ihr eine Reihe von Herausforderungen bevor. Wie sie an diesen mit ihrem inneren Wissen, das ihr insbesondere in Schlaf und Meditation  als Indianer „Spirit Hawk“ und „Mahpea“ begegnet, wächst, ist spannend und berührend zugleich zu lesen. Und gleichzeitig fördert Pastor Sander, der Ersatzvater und Amtsvorgänger, in der Gemeinde, ihr Vertrauen, von Gott getragen zu sein. Beide Quellen für ihr Wachstum werden sichtbar in den 32 Kapitelüberschriften: Indianische Weisheiten und Bibelstellen wechseln sich ab. Eine Liebesgeschichte, aber keine alltägliche. Für mich eine interessante, über weite Teilen spannende und schöne Urlaubslektüre.

(Dr. Johanna Beyer - Efi - Heft 4/2016)


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