Noch ein Gedicht

"Indianer im Kopf" besteht aus 32 Kapiteln. Die Überschriften bestehen abwechselnd aus Indianer- und Bibelzitaten. Ich habe versucht, Zitate entsprechend dem Inhalt des jeweiligen Kapitels herauszusuchen.

 

Für Kapitel 32 habe ich aber eine Zeile aus einem Gedicht gewählt, dass ich vor einiger Zeit geschrieben habe und das 2008 in der Nationalbibliothek des deutschen Gedichtes

veröffentlicht wurde.

 

Das Gedicht lautet Eiszeit.

Ich habe als Teenagerin begonnen, Gedichte zu verfassen - über Umweltschutz, für Frieden und über alles, was mir durch den Kopf ging. Später schrieb ich dann auch Kurzgeschichten und sogar zwei Romane (beide liegen aber immer noch in der Schublade).. . Einige Gedichte sind von mir veröffentlicht worden - siehe hier.

 

Hier nun Eiszeit aus Kapitel 32:

 

Eiszeit (2008)

Ich sah die Sonne,
doch nicht ihr Licht.
Ich spürte ihre Strahlen,
doch sie wärmten mich nicht.
Ich wollt sie berühren,
doch war wie gelähmt.
Wollt sie umarmen,
doch ich hab mich geschämt.

Kalt war’s meiner Seele,
kalt meinem Herz
und ich hielt ihn aus,
diesen eisigen Schmerz.
Der mich gefangen hielt,
immer mehr,
kein Entkommen,
Ausbrechen fiel schwer.

Doch dann kamst Du,
gabst mir Deine Hand.
Dein sanfter Blick
hielt dem meinem stand.
Du umarmtest meine Seele,
Du wärmtest mein Herz.
Und ich spürte wie er verflog,
dieser eisige Schmerz.

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